Produkte ► STRATOS-Gebäude

Mit diesem Programm kann man auf Knopfdruck beliebige Art der Lastableitung in einem Gebäude durchführen und gleichzeitig seine Geschossplatten bemessen - beides nach Eurocode 2 oder ÖNORM. Es bietet eine absolute Transparenz der generierten Lastweiterleitung im Gebäude. Man kann die abgeleiteten Lasten als auch ihre Herkunft jederzeit überprüfen. Die volle Integration in die STRATOS-Platte macht die Bedienung enorm effizient und für ihre bestehenden Anwender stellt sie praktisch keinen Lernaufwand dar.

  • Generierung der Lastweiterleitung im Gebäude auf Knopfdruck auch für komplexe Belastungsverhältnisse unter der Einhaltung des Eurocode-Einwirkungskonzepts – u.a. ohne die Vermischung von einzelnen Einwirkungsarten wie Nutzlastkategorien, Schnee, etc. Dadurch kann man nicht nur die richtigen Lasten für die Bemessung der Stützen, Wände oder Fundamente erhalten sondern mit einem Berechnungslauf gleichzeitig die Geschossplatten bemessen. Das ist besonders dann vorteilhaft, wenn sich in einigen Geschossen Abfangplatten befinden.
  • Abhängig von der gewählten Lastableitungsart können die Einwirkungslasten der oberen Platten entweder in die "gleichartigen" Einwirkungen der unteren "einfließen" – d.h. zusammen oder pro Geschoss gemeinsam (geschossweise unabhängig) eine Einwirkung bilden - oder als einzelne Einwirkungen auf jede untere Decke wirken.
  • Gewählte Einwirkungen können sich innerhalb eines Geschosses und/oder im ganzen Gebäude gegenseitig ausschließen. Z.B. außergewöhnliche Einwirkungen, die Aufprall einzelner Aufzüge in verschiedenen Stockwerken repräsentieren. Im Gebäude kann dann gleichzeitig nur ein Aufzug versagen.
  • Generierung von Lastüberlagerungen, deren Auflagerkräfte oder -Lasten man für die Bemessung der Einzelstützen, -wände, und Fundamente mit einfachen Programmen verwenden kann - nach Wunsch aufgeteilt z.B. nach Einwirkungstypen (inkludiert auch sog. "G und P") oder gar nur als "Volllast". Ihre Lasten können optional abhängig von der Geschossanzahl abgemindert werden.
  • Die FE-Berechnung erfolgt geschossweise entkoppelt. Für als "ableitend" erklärte Auflager werden für jede Einwirkung die charakteristischen Werte der Auflagerlasten ermittelt und auf die darunter liegende Platte weitergeleitet. Diese als ob händische Lastableitung ist für die meisten Hochbauten nicht nur ausreichend, sondern manchmal sogar realistischer als ein fest gekoppeltes 3D-System, bei dem ungewollt aufgehängte Plattenteile entstehen können. Zu hohe Steifigkeiten der Bauteile und besonders deren Verbindungen im Zustand I verursachen oft zwischen zwei Geschossplatten unrealistische Durchbiegungsunterschiede, die eine Teilaufhängung zur Folge haben, die man aber nicht bemerkt, weil sie die Druckkräfte in den Stützen oder Wänden nur vermindert. Ein Nachteil dieser Methode ist selbstverständlich, wenn man solche Aufhängung beabsichtigt – diese kann im Programm nicht direkt eigegeben werden.
  • Durch die entkoppelte Berechnunsgart werden nach einer Tragwerks- oder Belastungsänderung vom Programm automatisch nur die betroffenen Geschossdecken neu berechnet. So kann man z.B. auch bei großer Geschossanzahl mehrere Konstruktionsvarianten für untere Abfangplatten in kurzer Zeit ausprobieren.
  • Separate - auch mit früheren Versionen der STRATOS-Platte eingegebenen - Platten können sehr einfach ins Gebäude eingefügt und Gebäudeplatten jederzeit wieder separat gemacht werden.
  • Das STRATOS-Gebäude ist mittels des Gebäudenavigators in die STRATOS-Platte voll integriert. Eingaben der einzelnen Platten werden als ob in der STRATOS-Platte erledigt, aber vom STRATOS-Gebäude ständig mitverfolgt und alle Auswirkungen auf die anderen Platten sofort automatisch berücksichtigt (abhängige Ergebnisse gelöscht, etc). Und selbstverständlich auch umgekehrt, wenn man geschossübergreifende Eingaben im Gebäudenavigator ändert.
  • Die Druckerausgabe besteht aus der Gebäudeübersicht inkl. der Lastableitung und den Statikprotokollen der einzelnen Platten, deren Umfang und Gestaltung man sowohl für das Gebäude als auch für einzelne Platten definieren kann.
  • Jedes Punkt-, Kurven-, Stützen- oder Wandauflager kann man samt entsprechender Belastung (inklusive Imperfektionen) als komplette Eingaben für das Programm STRATOS-Stütze exportieren und sofort bemessen und/oder nachweisen. Wenn die Platte ein Gebäudeteil ist, können die "ungefähr" übereinander liegenden Auflager auch Geschossteile einer Mehrfeldstütze bilden, von der man auch nur ausgewählte Teile oder gar Einzelstützen exportieren kann. Vorher können in einer Art Vorschau die Tragwerksteile und die Stützenbelastung überprüft werden.
  • Für ausführlichere Informationen kann man im Handbuch nachsehen, wo auch Verweise auf entsprechende Stellen in den Normen zu finden sind.

 

 

 

 

 

 

 

separate Platte ins Gebäude einfügen

ins Gebäude einfügen

Aussteifungswand definieren

Wandeingabe

Teil(nach)generierung der Lastableitung

Lastableitung generieren

abgeleitete Lasten sichten

abgeleitete Lasten

erfoderliche Balkenbewehrung

erf. Balkenbewehrung

Lastüberlagerungen generieren

Lastüberlager. generieren

überlagerte Auflagerkräfte

Überlagerungsergebnisse

Bodenpressungen der Fundamentplatte

Bodenpressungen

Produktblatt

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